Den haben seit ein paar Tagen einige Teilnehmer der AdH2010-Gruppe. Zur Erinnerung: AdH2010 steht für Alpe d’Huez 2010 und ist der Titel für unsere Gruppe derer, die sich im Sommer 2010 mit dem Rad die 18 Serpentinen hinaufkämpfen werden.
Jedenfalls haben jetzt Heiko und Markus einen Riesentrainingsvorteil, da ihre Abteilung vom ersten in den dritten Stock verlegt wurde und sie jetzt jeden Tag ein paar Serpentinen, äh – Treppenstufen mehr bewältigen dürfen. *grins*
Wenn das mal nicht zu einer Superzeit führt…
Weil im Job zwei Prototypen morgen für eine Kundenpräsentation fertig sein müssen, bin ich statt am CAD-Bildschirm die letzten zwei Tage vermehrt in der Musterwerkstatt zu finden, um dort auszuhelfen.
Aufgrund der Tatsache, dass gestern schwere Geräte in die Anlage eingepasst und befestigt werden wollten und wir u.a. eine 80kg-Gerätschaft zu zweit mehrfach in- und aus der Anlage gehoben haben, wollte ich den gestrigen Tag als Krafteinheit verbuchen.
Wie der Zufall nun aber so spielte mussten auch in zwei Bleche noch je zwei Löcher “geknackt” werden. Gutes Training für die Arme, denn man muss sich feststellen, dass ein rundes Stanzwerkzeug solange mittels einer Schraube gegen ein Blech und ein Gegenstück gezogen wird, bis das Loch ausgestanzt ist. Das ganze natürlich per Muskelkraft.
Dumm nur, wenn man vergisst, dass sich ein recht hoher Widerstand urplötzlich in Wohlgefallen auflöst, sobald das Blech komplett durchtrennt ist. Erst recht dumm dann auch, wenn sich unter dem stützenden Arm eine andere Blechumkantung befindet, die (in der Natur der Sache liegend) natürlich auch scharfe Kanten besitzt.
Es kam, wie es kommen musste – nämlich alles zusammen. Das resultierte dann in einem knapp 5cm langen Schnitt in meinem Unterarm, einem komplett als Ganzes verwendeten Pflasterstreifen und der Erkenntnis: Krafteinheiten sind gefährlich.

Das Team: "Wir sind inform"
Es war ein Duathlon (leider), es war nicht so voll und eng, wie erwartet (zum Glück), es war lustig, es war sonnig und es war ziemlich erfolgreich. Wir haben es alle bis ins Ziel geschafft und unsere Zeiten können sich im großen und ganzen sehen lassen. Das immerhin zu 80% aus Mitarbeitern bestehende inform-Team wurde am Ende 10. in der “Offenen Wertung”. Insgesamt kamen in dieser Kategorie 31 Teams komplett ins Ziel, so dass wir uns in der Wertung im vorderen Drittel der Teams eingereiht haben.
Die offene Wertung wurde notwendig, da wir keine 10 eigenen Mitarbeiter fanden, bzw. diese vorher aus zum Teil recht fadenscheinigen Gründen abgesagt hatten. Danke daher nochmals an die Ersatzleute, denn ansonsten hätten wir gar nicht starten können. Wenn wir es im nächsten Jahr schaffen mindestens 10 Leute aus der eigenen Firma zu stellen, könnten wir uns in der Firmenwertung mit mehr als 120 anderen reinen Firmenteams messen. So bleibt uns nur der Vergleich der Gesamtzeit, um die dortige Platzierung herauszusuchen. Mit unserer Ironmanzeit von 11h:03m:12.1s (die Summe der Einzelleistungen) wären wir immerhin noch auf Platz 45 gekommen, also auch hier fast im vorderen Drittel. Eine ganz beachtliche Leistung.




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